Businessplan für
Coaching erstellen
Ein tragfähiger Businessplan ist für Coaches mehr als nur ein Pflichtdokument. Er zeigt, wie Sie Ihre Positionierung, Auslastung, Honorare und Liquidität systematisch aufbauen. Vor allem bei freiberuflichen Gründungen, Förderanträgen und Bankgesprächen entscheidet die Qualität des Konzepts oft über Zusage oder Absage.
Der Coaching Markt ist attraktiv, aber auch anspruchsvoll. Viele Anbieter starten mit geringen Fixkosten, unterschätzen jedoch die Bedeutung von Spezialisierung, Vertrieb und realistischer Auslastungsplanung. Genau deshalb braucht Ihre Gründung einen belastbaren Businessplan. Er zeigt nicht nur Ihre fachliche Eignung, sondern erklärt auch, wie Sie Kundengewinnung, Preisstrategie, Prozesse und Finanzierung steuern. Für Banken, Förderstellen und die Agentur für Arbeit zählt vor allem, ob Ihr Konzept wirtschaftlich, plausibel und nachvollziehbar ist.
Branchenüberblick
& Trends 2025/2026Der Coaching Markt wird in der amtlichen Statistik nicht als eigene, klar abgegrenzte Einzelbranche ausgewiesen. Für einen belastbaren Überblick sollten Sie deshalb mit zwei Ebenen arbeiten. Erstens mit offiziellen Strukturdaten aus dem Umfeld „Erziehung und Unterricht“ von Destatis. Zweitens mit spezialisierten Marktstudien zum Coaching Markt.
Aktuelle Trends 2025/2026 und ihre Wirkung auf den Businessplan:
Hybrid statt nur vor Ort: In der RAUEN Analyse entfallen 45,00 Prozent der Coachings auf Videokonferenzen und 44,01 Prozent auf persönliche Gespräche. Das bedeutet für Ihren Businessplan: Sie sollten nicht nur einen Standort beschreiben, sondern Ihr Leistungsmodell. Technik, Datenschutz, Terminlogik und Reichweite gehören deshalb in die Planung.
Solo Modelle dominieren den Markt: Der Markt ist gründungsfreundlich, aber stark personenbezogen. Weil viele Coaches allein arbeiten, muss Ihr Businessplan besonders sauber zeigen, wie Sie Auslastung, Vertretungsrisiko, Urlaub, Krankheit und Skalierung organisieren.
B2B Coaching bleibt attraktiv: Interne Coaching Funktionen werden vor allem für Führungskräfteentwicklung, Personalentwicklung und Organisationsentwicklung genutzt. Das spricht dafür, B2B Angebote für Unternehmen, HR Abteilungen und Führungsteams gezielt in Ihr Geschäftsmodell einzubauen.
Empfehlungen bleiben der wichtigste Vertriebskanal: Mundpropaganda wird in der RAUEN Analyse weiterhin als besonders wirksam beschrieben. Für den Businessplan heißt das jedoch nicht, dass Sie auf aktiven Vertrieb verzichten können. Sie brauchen ein belastbares System für Referenzen, Netzwerkpflege und Content, damit Empfehlungen planbar werden.
- Kapitel für Kapitel
Executive Summary
Die Executive Summary fasst die Gesamtlogik Ihres Vorhabens knapp zusammen. Sie wird erst nach dem vollständigen Businessplan geschrieben, steht aber am Anfang. Für Coaches ist hier besonders wichtig, dass Spezialisierung und Zielgruppe sofort klar erkennbar sind.
Dazu gehören:
- Ihr Coaching Schwerpunkt, zum Beispiel Führungskräftecoaching, Karrierecoaching, Gründercoaching oder Teamcoaching
- Ihre Zielkunden und deren konkretes Problem
- Ihr Alleinstellungsmerkmal, etwa Branchenerfahrung, Methode, Format oder nachweisbare Ergebnisse
- Ihr Umsatzmodell mit Einzelcoachings, Paketen, Workshops oder Retainern
- geplanter Jahresumsatz, Auslastung und Break even
- Kapitalbedarf oder Förderbedarf, falls relevant
Schreiben Sie die Executive Summary so, dass ein Bankberater in zwei Minuten versteht, warum Ihr Geschäftsmodell kaufmännisch tragfähig ist.
Konzept, Angebot & Prozesse
Hier beschreiben Sie nicht allgemein, dass Sie coachen, sondern wie Ihr Angebot konkret aufgebaut ist. Je klarer der Leistungsprozess, desto überzeugender wirkt Ihr Modell.
Dazu gehören:
- genaue Angebotsbausteine wie 1:1 Coaching, Online Coaching, Pakete, Team Coaching oder Workshops
- Zielgruppenspezifika, etwa Gründer, Selbstständige, Führungskräfte oder Fachkräfte
- Methodik und Ablauf vom Erstgespräch bis zur Abschlussreflexion
- Dauer, Frequenz und Format der Sitzungen
- klare Abgrenzung zwischen Coaching, Training, Beratung und gegebenenfalls Therapie
- Stornoregeln, No Show Regeln und Dokumentationsstandards
- Zusatzleistungen wie Vor und Nachbereitung, Tests, Arbeitsmaterialien oder Follow up
Je standardisierter Ihre Prozesse sind, desto leichter werden Angebotserstellung, Qualitätssicherung und spätere Skalierung.
Marketing, Vertrieb & Recruiting
Viele Coaching Gründungen scheitern nicht an der Qualität, sondern am Vertrieb. Dieses Kapitel muss zeigen, wie aus Sichtbarkeit tatsächlich Termine, Anfragen und zahlende Kunden werden.
Dazu gehören:
- Website, SEO, LinkedIn, Vorträge, Netzwerkveranstaltungen und Empfehlungsmarketing
- Akquiseprozess vom Lead bis zum Abschluss
- Content Strategie mit Fachartikeln, Webinaren, Fallbeispielen oder Newsletter
- vertrauensbildende Maßnahmen wie Erstgespräch, Referenzen, Testimonials und rechtlich saubere Probegespräche
- B2B Vertrieb über HR, Führungskräfte Netzwerke, Kooperationen und Multiplikatoren
- Recruiting Strategie, falls später freie Coaches, Assistenz oder Backoffice dazukommen
Planen Sie nicht nur Marketingkanäle, sondern auch Kennzahlen. Relevant sind zum Beispiel die Conversion vom Erstgespräch zum Auftrag, Lead Kosten und Wiederbuchungsquote.
Abrechnung, Zahlungsziele & Cashflow
Für Coaches mit geringen Fixkosten wirkt Liquidität anfangs oft einfach. In der Praxis entstehen aber schnell Lücken, wenn zu spät fakturiert wird, Zahlungsziele zu lang sind oder die Auslastung schwankt.
Dazu gehören:
- Abrechnungsmodell, also Einzeltermin, Paket, Retainer, Workshop oder Monatsvereinbarung
- Zahlungsziel im B2B und B2C Bereich
- Regeln für Vorauszahlung, Anzahlung oder Teilabrechnung
- Umgang mit Storno, Terminverschiebung und No Show
- monatliche Liquiditätsplanung inklusive Steuerrücklagen
- Saisonalität, Pipeline und Mindestauslastung
- Forderungsmanagement und Mahnprozess
Bei B2C Coaching ist Vorkasse oft sinnvoll. Bei B2B Projekten helfen Teilrechnungen und klare Meilensteine, den Cashflow zu verkürzen.
Gründerprofil & Organisation
Im Coaching Geschäft kaufen Kunden nicht nur eine Methode, sondern in hohem Maß auch die Person hinter dem Angebot. Deshalb muss dieses Kapitel fachliche Kompetenz, persönliche Glaubwürdigkeit und organisatorische Aufstellung klar miteinander verbinden.
Dazu gehören:
- Ausbildung, Zertifikate, Coaching Weiterbildungen und beruflicher Hintergrund
- relevante Branchen oder Führungserfahrung
- geplante Rechtsform, zum Beispiel Einzelunternehmen, freiberufliche Tätigkeit, GbR oder UG
- Aufgabenverteilung, wenn Sie mit Assistenz, freien Partnern oder Co Trainern arbeiten
- Regelungen zu Vertretung, Urlaub, Krankheit und Kapazitätsgrenzen
- externe Partner wie Steuerberatung, Grafik, Web, Datenschutz oder Buchhaltung
Wer Coaching nebenberuflich startet, sollte die Übergangsphase ausdrücklich beschreiben. Förderstellen und Banken wollen wissen, ab wann der Wechsel in den Vollerwerb realistisch ist.
Markt, Standort & Wettbewerb
Auch bei digitalen Angeboten ist eine Marktanalyse Pflicht. Im Businessplan für Coaching reicht es nicht, „alle Menschen mit Entwicklungsbedarf“ als Zielgruppe zu nennen. Sie müssen klar definieren, wer zahlt, warum gerade jetzt Bedarf besteht und gegen wen Sie antreten.
Dazu gehören:
- Zielmarkt nach Segmenten, zum Beispiel B2C, B2B, Gründer, HR oder Geschäftsführung
- geografische Reichweite, also lokal, regional, bundesweit oder rein online
- Analyse des Wettbewerbs nach Spezialisierung, Preisniveau, Sichtbarkeit und Positionierung
- eigene Nische und klare Differenzierungsmerkmale
- Marktbarrieren wie Vertrauensaufbau, Referenzen, Reichweite oder Einkaufsprozesse im B2B Bereich
- Begründung für die Standortwahl oder für ein standortunabhängiges Online Modell
Vergleichen Sie nicht nur andere Coaches. Prüfen Sie auch Trainingsanbieter, Berater, Mentoring Programme und Plattformangebote.
Projekt- & Ressourcenplanung
Dieses Kapitel übersetzt Ihre Idee in einen konkreten Umsetzungsfahrplan. Gerade im Coaching wird oft unterschätzt, wie viele Bausteine vor dem Marktstart sauber vorbereitet werden müssen.
Dazu gehören:
- Zeitplan für Vorbereitung, Gründung, Markteintritt und erste Umsätze
- Website, Buchungssystem, Videokonferenz Setup und E Mail Infrastruktur
- Arbeitsplatz, Homeoffice, Coworking oder Praxisraum
- Software für CRM, Terminverwaltung, Rechnungen und Dokumentation
- Budget für Branding, Weiterbildung, Versicherungen und rechtliche Dokumente
- Meilensteine für Zertifizierungen, Referenzaufbau und Angebotslaunch
Legen Sie einen realistischen Vorlauf fest. Zwischen Konzept, Sichtbarkeit und stabilen Buchungen liegen oft mehrere Monate.
Finanzplan (3-5 Jahre)
Der Finanzplan ist das zentrale Prüfstück für Banken, Förderstellen und fachkundige Stellen. Im Businessplan für Coaching muss er zeigen, dass Honorare, Auslastung und Kostenstruktur logisch zusammenpassen.
Dazu gehören:
- Umsatzplanung nach Leistungen, Zielgruppen und Preismodellen
- Annahmen zu buchbaren Stunden, Auslastung und Stundensätzen
- Fixkosten wie Miete, Software, Versicherungen, Buchhaltung und Marketing
- variable Kosten wie Reisekosten, Fremdleistungen, Plattformen oder Provisionen
- Unternehmerlohn, Steuern und private Lebenshaltung als Plausibilitätsfaktor
- Break even Berechnung und Szenarien für einen vorsichtigen, realistischen und ambitionierten Verlauf
Für Coaching empfiehlt sich fast immer eine Planung mit drei Szenarien: ein konservatives Startszenario, ein realistisches Basisszenario und ein Wachstumsszenario. So zeigen Sie, dass Sie Chancen sehen, aber nicht auf Wunschannahmen bauen.
88%
unserer Kunden erhalten ihre Finanzierung innerhalb von 2 Monaten
95%
unserer Businesspläne werden von Banken, IHK und Arbeitsagenturen ohne Nachforderungen akzeptiert
100%
Empfehlungsquote auf unserem ProvenExpert-Profil (inkl. Qualitätssiegel-Logik).
SWOT für Coaches
Kurz, ehrlich, handlungsleitend.
Geringe Anfangsinvestitionen im Vergleich zu vielen anderen Geschäftsmodellen. Hohe Flexibilität bei Angebot, Format und Zielgruppe. Starke persönliche Differenzierung durch Expertise und Persönlichkeit. Gute Margen bei klarer Preisstrategie und hoher Auslastung. Möglichkeit, Leistungen online und ortsunabhängig zu erbringen.
Starke Abhängigkeit von Ihrer Person und Ihrer verfügbaren Zeit. Anfangs geringe Planbarkeit bei der Neukundengewinnung. Hohe Vertrauenshürde ohne Referenzen oder bekannte Marke. Begrenzte Skalierbarkeit im reinen 1:1 Modell. Gefahr einer unscharfen Positionierung durch ein zu breites Angebot.
Wachsende Nachfrage in den Bereichen Führung, Veränderung, Resilienz und Fachkräftesicherung. Ausbau von B2B Leistungen für Unternehmen und HR Abteilungen. Hybride und digitale Formate erweitern Reichweite und Kapazität. Zusätzliche Umsätze durch Workshops, Programme oder Gruppenformate. Prozessvorteile durch Automatisierung und KI in der Administration.
Steigender Wettbewerbsdruck durch niedrige Markteintrittsbarrieren. Preisdruck im B2C Bereich und hohe Vergleichbarkeit über Online Kanäle. Rechtliche Risiken bei Online Programmen, Datenschutz oder Verbraucherschutz. Krankheitsbedingter Umsatzausfall ohne Vertretungsmodell. Abhängigkeit von einzelnen Kanälen oder wenigen Großkunden.
Förderungen, Zuschüsse
& Finanzierung
Typische Fördermöglichkeiten
Für Gründer, Unternehmensnachfolger und junge Unternehmen bis zu fünf Jahren. Finanziert Investitionen und Betriebsmittel bis 200.000 Euro, davon bis 80.000 Euro Betriebsmittel. Antragstellung vor Vorhabensbeginn über die Hausbank oder einen Finanzierungspartner. Die KfW übernimmt 80 Prozent des Kreditrisikos.
Möglich sind bis zu 500.000 Euro pro Antragsteller. Laut KfW sind bis zu 35 Prozent der förderfähigen Kosten möglich. Beantragung über Finanzierungspartner, oft in Verbindung mit einer Bürgschaft.
Für Arbeitslose mit ALG I Anspruch, die sich hauptberuflich selbstständig machen. In Phase 1 gibt es sechs Monate ALG plus 300 Euro monatlich. In Phase 2 können auf gesonderten Antrag weitere neun Monate mit je 300 Euro folgen. Beantragt wird das Programm bei der Agentur für Arbeit.
Für Bezieher von Bürgergeld, die eine Selbstständigkeit aufnehmen. Das Einstiegsgeld wird monatlich für bis zu 24 Monate gezahlt, nicht auf das Bürgergeld angerechnet und muss vor Aufnahme der Tätigkeit mit dem Jobcenter abgestimmt werden. Die konkrete Höhe legt das Jobcenter fest.
Für KMU und Angehörige der Freien Berufe in Deutschland. Gefördert werden Beratungen mit 50 Prozent bis maximal 1.750 Euro in alten Bundesländern sowie 80 Prozent bis maximal 2.800 Euro in neuen Bundesländern sowie in den Regionen Lüneburg, Leipzig und Trier. Bis Ende 2026 sind bis zu fünf Beratungen möglich. Der Antrag wird online beim BAFA gestellt.
Für kleine Unternehmen und Gründer mit begrenzten Sicherheiten. Möglich ist eine stille Beteiligung von in der Regel bis zu 100.000 Euro, für bestimmte Zielgruppen bis 150.000 Euro, bei einer Laufzeit von zehn Jahren. Beantragt wird über die Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften der Länder.
Relevant, wenn Sicherheiten für einen Bankkredit fehlen. Bürgschaftsbanken sichern typischerweise bis zu 80 Prozent des Kreditrisikos ab. Je nach Bundesland gelten eigene Obergrenzen und Verfahren. Die Antragstellung erfolgt meist über die Hausbank oder direkt über die regionale Bürgschaftsbank.
Digitale Rahmenbedingungen
Coaching ist heute kein analoges Geschäftsmodell mit Website als Anhang. Digitale Infrastruktur entscheidet über Reichweite, Prozessqualität und Professionalität.
Website, SEO und Terminbuchung: Ihre Website ist oft der erste Vertriebsmitarbeiter. Sie muss Positionierung, Zielgruppe, Leistungslogik und Kontaktweg klar abbilden. Im Businessplan sollte sichtbar werden, wie aus Sichtbarkeit konkrete Erstgespräche entstehen.
CRM und Lead Management: Ein CRM hilft, Anfragen, Follow ups, Angebotsstände und Wiedervorlagen sauber zu steuern. Gerade für Coaches ist das wichtig, weil viele Abschlüsse nicht sofort, sondern erst nach mehreren Kontakten entstehen.
Videokonferenz und Kollaborationstools: Da Videokonferenzen im Coaching bereits einen ähnlich hohen Anteil wie Vor Ort Settings haben, sollten Sie Ihre technische Leistungserbringung klar beschreiben. Dazu gehören stabile Tools, Terminorganisation, Datensicherheit und ein professionelles Online Erlebnis.
Rechnungs und Buchhaltungssysteme: Seit dem 1. Januar 2025 gilt im B2B Bereich im Inland grundsätzlich die Pflicht zum Empfang elektronischer Rechnungen. Für Coaching Gründer bedeutet das: Ihr Rechnungsprozess sollte von Anfang an digital und skalierbar aufgesetzt sein.
Datenschutz und Dokumentationsstruktur: Coaches arbeiten häufig mit sensiblen Gesprächsinhalten. Unternehmen müssen grundsätzlich ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO führen. Zusätzlich sind Auftragsverarbeitungsverträge und ein sauberer Umgang mit Cloud Tools wichtig.
Rechtliche & formale
Voraussetzungen (must-have)
Als Coach gibt es einige wichtige rechtliche Rahmenbedingungen, die Sie von Anfang an berücksichtigen sollten. Diese Punkte sind gut planbar und lassen sich Schritt für Schritt umsetzen.
Steuerliche Erfassung:
Wenn Sie Ihre Tätigkeit aufnehmen, müssen Sie den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung elektronisch an das Finanzamt übermitteln. Das soll grundsätzlich innerhalb eines Monats nach Aufnahme der Tätigkeit erfolgen. Erst danach wird die steuerliche Registrierung vollständig verarbeitet.
Umsatzsteuer und Kleinunternehmerregelung:
Ob Sie die Regelbesteuerung oder die Kleinunternehmerregelung nutzen, gehört früh in den Businessplan für Coaching. Seit 2025 gelten nach § 19 UStG neue Schwellenwerte. Relevant sind 25.000 Euro Vorjahresumsatz und 100.000 Euro laufender Jahresumsatz. Diese Entscheidung beeinflusst Preiswirkung, Rechnungsstellung und Liquidität.
Impressum und Informationspflichten auf der Website:
Geschäftsmäßige Online Angebote brauchen ein Impressum nach § 5 DDG. Hinzu kommen weitere Informationspflichten, etwa aus dem Medienrecht. Die Angaben müssen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein. Für Coaches mit Website, Landingpages und Buchungssystemen ist das Pflicht.
Businessplan-Muster & Checkliste
Muster-Businessplan
Coaching
Häufige Fehler & wie
Sie sie vermeiden
Viele Gründer wollen anfangs für alle coachen. Das schwächt Sichtbarkeit, Empfehlungskraft und Preisargumentation. Tipp: Definieren Sie eine konkrete Zielgruppe, ein klares Problem und ein klar begrenztes Ergebnis.
Ein hoher Honorarsatz allein macht noch kein tragfähiges Unternehmen. Entscheidend sind Auslastung, Vorbereitungszeit, Akquiseaufwand, Ausfälle und Steuerrücklagen. Tipp: Rechnen Sie immer vom Jahresziel über buchbare Stunden und realistische Auslastung zurück.
Empfehlungen sind stark, aber für den Start nicht planbar genug. Ohne aktiven Vertrieb wird die Pipeline schnell zu dünn. Tipp: Kombinieren Sie Netzwerke, Website, Content, LinkedIn und ein systematisches Follow up.
Impressum, Datenschutz, Widerruf und Rechnungsprozesse werden oft erst nach den ersten Kunden aufgebaut. Das ist riskant. Tipp: Legen Sie Rechtstexte, Datenschutzstruktur und Vertragslogik vor dem Launch fest.
Gerade bei Gruppenprogrammen, Lernpfaden und strukturierten Modulen wird das Risiko häufig unterschätzt. Tipp: Prüfen Sie Ihr Modell frühzeitig, bevor Sie Zeit und Werbebudget in ein möglicherweise problematisches Format investieren.
Wie Business Plan Deutschland.de
Ihren Businessplan erstelltWir erstellen Ihren Businessplan nicht nur – wir bauen ihn gemeinsam mit Ihnen auf Basis Ihrer Vision, Ihrer Region und Ihrer Ziele. Unser Ansatz ist praxisnah, förderfähig und individuell.
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Häufige Fragen
Brauche ich als Coach überhaupt einen Businessplan?
Ja, besonders dann, wenn Sie Fördermittel, einen Kredit oder eine fachkundige Stellungnahme benötigen. Aber auch ohne Fremdfinanzierung hilft der Businessplan, Ihre Positionierung, Ihr Preismodell, Ihre Auslastung und Ihre Liquidität zu prüfen. Im Coaching ist das besonders wichtig, weil das Geschäftsmodell stark von Ihrer Person abhängt und deshalb sauber kalkuliert werden muss.
Bin ich als Coach freiberuflich oder brauche ich ein Gewerbe?
Das hängt von Ihrer konkreten Tätigkeit ab. Entscheidend ist nicht die Bezeichnung Coach, sondern was Sie tatsächlich leisten und wie Ihr Angebot ausgestaltet ist. Deshalb sollten Sie die Abgrenzung früh mit Steuerberatung oder Finanzamt besprechen und sich nicht auf allgemeine Internetformulierungen verlassen.
Welche Unterlagen brauche ich für KfW Kredit oder Gründungszuschuss?
In der Praxis werden meist ein vollständiger Businessplan, ein Finanzplan, ein Lebenslauf, Qualifikationsnachweise sowie Umsatz und Rentabilitätsvorschau verlangt. Je nach Programm kommen weitere Formulare hinzu. Beim Gründungszuschuss gelten die Anforderungen der Agentur für Arbeit. Beim KfW Kredit läuft die Antragstellung über die Hausbank oder einen Finanzierungspartner.
Wie kalkuliere ich meinen Stundensatz als Coach richtig?
Gehen Sie nicht von Ihrem Wunschhonorar aus, sondern vom benötigten Jahresumsatz. Berücksichtigen Sie buchbare Stunden, Auslastung, Akquise, Urlaub, Krankheit, Weiterbildung, Software, Marketing und Steuern. Die RAUEN Marktanalyse liefert mit rund 176 Euro netto pro Stunde einen sinnvollen Benchmark, ersetzt aber keine individuelle Kalkulation.
Brauche ich für Online Coaching eine ZFU Zulassung?
Nicht jedes Online Coaching benötigt automatisch eine Zulassung. Kritisch wird es vor allem bei strukturierten Programmen mit systematischer Wissensvermittlung und Lernkontrolle. Der BGH hat 2025 bestätigt, dass solche Angebote unter das Fernunterrichtsgesetz fallen können. Wer solche Programme verkauft, sollte das vorab rechtlich prüfen.
REVIEWS & TESTIMONIALS
Was unsere Kunden sagen
über unsere Dienstleistungen
Auszug: Beratungs- und
Businessplan-Projekte
100.000,- €
Investoren-Kapital
GEWONNEN
Investor: Ralf Dümmel
„BusinessplanDeutschland hat uns mit einem professionellen, überzeugenden Businessplan unterstützt, der unsere Vision klar kommuniziert hat. Dank ihrer Expertise haben wir erfolgreich bei „Die Höhle der Löwen“ einen Deal erhalten. Die Zusammenarbeit war entscheidend für unseren Erfolg – absolut empfehlenswert!“
„Als wir uns entschieden haben, unseren Traum von einem innovativen Küchenprodukt in die Tat umzusetzen, wussten wir, dass der Schlüssel zum Erfolg in einem professionellen Businessplan lag. Auf unserer Suche nach einem verlässlichen Partner, der uns nicht nur bei der Erstellung unterstützt, sondern auch unsere Vision versteht, sind wir auf BusinessplanDeutschland gestoßen. Und was soll ich sagen?
Die Entscheidung, mit ihnen zusammenzuarbeiten, war absolut richtig! Bereits von Anfang an beeindruckte uns das Team mit seiner strukturierten und kreativen Herangehensweise. Unsere Idee, mit dem praktischen Topfdeckelhalter namens „topfi“ den Markt zu durchdringen, wurde von ihnen mit größtem Engagement unterstützt.
Die Ausgangslage, die in einem Urlaub bei einem Buffet entstanden war, wurde von den Experten der BPD sofort verstanden und mit professionellem Feingefühl in einen überzeugenden Businessplan integriert.“
„Unser Ziel war es, Investoren von der Einzigartigkeit und dem weltweiten Potenzial unserer Erfindung zu überzeugen und ausreichend Kapital zu erhalten um die Erfindung umzusetzen.“
„BPD hat nicht nur unsere Geschäftsidee professionell präsentiert, sondern uns auch geholfen, unsere Vision von nachhaltigem Kochen und Energieeinsparungen klar zu formulieren. Besonders beeindruckt hat uns, dass sie unsere Werte und unseren Wunsch nach einer kostengünstigen und umweltfreundlichen Lösung so perfekt verstanden und umgesetzt haben. Die Detailgenauigkeit und Weitsicht des Businessplans, der Meilensteine wie die Prototypenentwicklung, Schutzrechte und erste Verkaufszahlen aufgriff, hat uns letztlich den entscheidenden Vorteil verschafft.
Mit dem erstellten Businessplan konnten wir uns bei der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ bewerben – und wurden tatsächlich angenommen! Der Plan war so überzeugend, dass wir den schnellsten Deal in der Geschichte der Show erhalten haben. Ein absoluter Meilenstein für uns und unser Unternehmen!
Ohne die Unterstützung von BusinessplanDeutschland wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Ihr professionelles Team hat uns nicht nur einen Businessplan geliefert – sie haben an unsere Vision geglaubt und uns geholfen, diese Realität werden zu lassen.
Wir sind dankbar und können die Zusammenarbeit nur wärmstens empfehlen. Wer einen Businessplan benötigt, der nicht nur Fakten liefert, sondern auch das Herzstück einer Idee spürbar macht, ist bei BPD bestens aufgehoben!“
Medien über uns
Schnellster Deal in der Geschichte der VOX-Sendung
„Die Höhle der Löwen“ dank BusinessplanDeutschland
BusinessplanDeutschland erstellt Businessplan + Pitchdeck,
Kunde gewinnt Deal mit Höhle der Löwen – Investor Ralf Dümmel. Erschienen am 04.09.2024 in folgenden Medien:
Schnellster Deal in der Geschichte der VOX-Sendung
„Die Höhle der Löwen“ dank BusinessplanDeutschalnd
BusinessplanDeutschland erstellt Businessplan + Pitchdeck, Kunde gewinnt deal mit Höhle der Löwen – Investor Ralf Dümmel. Erschienen am 04.09.2024 in folgenden Medien: