Businessplan für
Hotel erstellen
Ein Hotel lebt nicht nur von einer guten Lage und schönen Zimmern, sondern auch von sauber kalkulierten Preisen, hoher Auslastung und stabilen Prozessen. Ein professioneller Businessplan zeigt, ob Ihr Hotelkonzept wirtschaftlich tragfähig ist, welche Investitionen wirklich nötig sind und wie Sie Banken, Förderstellen oder Investoren überzeugen.
Die Hotellerie in Deutschland bleibt ein großer Markt, steht aber operativ unter Druck. Gäste erwarten heute nicht nur ein sauberes Zimmer, sondern auch digitale Buchbarkeit, einen reibungslosen Check-in, verlässlichen Service und ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer ein Hotel gründet, übernimmt oder modernisiert, braucht deshalb einen Businessplan, der nicht nur das Konzept beschreibt, sondern auch Auslastung, Personal, Wareneinsatz, Energie, Vertrieb und Liquidität realistisch abbildet. Gerade in der Hotelbranche prüfen Finanzierungspartner sehr genau, ob Ihr Modell auch bei schwankender Nachfrage und hohen Fixkosten stabil bleibt.
(Quelle: Destatis Beherbergungsstatistik)
Branchenüberblick
& Trends 2025/2026Für Hotels dient in Deutschland häufig das gesamte Beherbergungsgewerbe als statistischer Vergleichsrahmen. DEHOGA weist für 2024 40.158 umsatzsteuerpflichtige Unternehmen im Beherbergungsgewerbe und einen Jahresumsatz von 40,0 Milliarden Euro aus. Darin enthalten sind 10.458 Hotels und 3.360 Hotels garnis. Destatis meldete für 2024 insgesamt 496,1 Millionen Gästeübernachtungen in Deutschland, einen neuen Höchstwert.
(Quellen: DEHOGA Zahlen & Fakten | Destatis)
Beim Personal bleibt die Branche anspruchsvoll. DEHOGA meldete zum Stichtag 30. Juni 2024 im Gastgewerbe 1.114.349 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Für einen Hotel-Businessplan bedeutet das: Personalkosten, Dienstplanung und Auslastung müssen deutlich präziser gerechnet werden als in vielen anderen Branchen.
Auch 2025 blieb das Bild gemischt. Die durchschnittliche Zimmerauslastung lag bei 60,4 Prozent, gleichzeitig verzeichnete die Hotellerie bei den Übernachtungen einen Rückgang von 0,5 Prozent. Destatis meldete für 2025 ein reales Umsatzminus von 2,0 Prozent bei einem nominalen Plus von 0,8 Prozent.
(Quellen: DEHOGA Zahlenspiegel Q4 2024)
Wichtige Trends prägen 2025/2026 und fließen direkt in Ihren Businessplan ein:
Auslastung allein reicht nicht mehr aus: Viele Häuser kämpfen trotz stabiler Nachfrage mit Margendruck. Bilden Sie im Businessplan nicht nur die Belegung, sondern auch Durchschnittsrate, Zusatzumsätze, Personaleinsatz und Energiekosten sauber ab.
Plattformen und alternative Unterkünfte erhöhen den Wettbewerbsdruck: Destatis meldete für 2024 allein über vier große Online-Plattformen 60,4 Millionen Übernachtungen in Ferienwohnungen und Ferienhäusern. Hotels konkurrieren deshalb nicht nur mit anderen Hotels.
Internationale Nachfrage erholt sich langsamer: DEHOGA berichtet für 2025 83,6 Millionen Auslandsübernachtungen, die damit noch 7,0 Prozent unter dem Niveau von 2019 lagen. Für Hotels mit starkem Anteil internationaler Gäste bleibt das für Preisstrategie und Vertriebsplanung relevant.
Digitale Buchungs- und Rechnungsprozesse werden zum Standard: Seit dem 1. Januar 2025 ist im B2B-Bereich regelmäßig eine E-Rechnung zu verwenden. Für Hotels betrifft das Firmenkunden, Veranstalter und Gruppenbuchungen direkt.
Energieeffizienz wird betriebswirtschaftlich wichtiger: Hotels haben hohe laufende Kosten für Heizung, Warmwasser, Wäscherei und Technik. Gerade bei Bestandshotels gehört energetische Modernisierung in vielen Fällen direkt in den Businessplan.
Kapitel für Kapitel
Executive Summary
Die Executive Summary steht am Anfang, wird aber am besten am Ende geschrieben. Auf ein bis zwei Seiten fassen Sie Ihr Vorhaben so zusammen, dass eine dritte Person sofort versteht, welches Hotelkonzept Sie verfolgen, für wen es gedacht ist und wie das Unternehmen Geld verdient.
Kurzbeschreibung des Hotels, der Lage und der Zielgruppe
Zimmeranzahl, Kategorie und geplante Positionierung
Wichtigste Umsatzquellen: Logis, Frühstück, Tagungen, Gastronomie oder Zusatzservices
Investitionsbedarf für Immobilie, Ausstattung, Technik und Eröffnung
Umsatz-, Kosten- und Ergebnisvorschau für die ersten Jahre
Kapitalbedarf, Eigenmittel und gewünschte Finanzierung
💡 Hinweis: Beschreiben Sie nicht nur das Haus, sondern auch den wirtschaftlichen Kern: Wer soll buchen, zu welchem Preis und warum gerade bei Ihnen?
Konzept, Angebot & Prozesse
Hier wird aus Ihrer Idee ein tragfähiges Geschäftsmodell. Ein gutes Hotel verkauft nicht nur Zimmer, sondern ein stimmiges Gesamtpaket aus Unterkunft, Service, Vertrieb und Wiederbuchung.
Zimmerkonzept, Kategorien und Ausstattungsniveau
Zusatzangebote: Frühstück, Bar, Parkplatz, Tagungsraum, Wellness oder Late Check-out
Zielgruppen: Geschäftsreisende, Touristen, Gruppen, Monteure oder Veranstaltungsgäste
Ablauf von Buchung, Anreise, Aufenthalt, Abreise und Nachkommunikation
Housekeeping, Wäsche, Wartung und Technikprozesse
Standards für Reklamationen, No-Shows und Stornierungen
Umgang mit Bewertungsportalen und Gästefeedback
💡 Hinweis: Je klarer Sie Ihr Leistungsversprechen definieren, desto leichter lassen sich Preise, Prozesse und Personalbedarf kalkulieren.
Marketing, Vertrieb & Recruiting
Ein Hotel wächst über Sichtbarkeit, gute Bewertungen und eine stabile Auslastung. Deshalb muss Ihr Businessplan erklären, wie Gäste gewonnen, gebunden und professionell betreut werden.
Eigene Website mit direkter Buchungsmöglichkeit
Präsenz auf Buchungsplattformen und Metasuchmaschinen
Google-Unternehmensprofil und Bewertungsmanagement
Firmenkunden, Gruppenanfragen und Veranstalterkontakte
Preisaktionen nur dort, wo sie strategisch sinnvoll sind
Social Media und Content für Sichtbarkeit im lokalen Markt
Recruiting über Jobportale, Netzwerke, Ausbildung und Weiterempfehlungen
💡 Hinweis: Ein Hotel ohne klare Vertriebsstruktur wird schnell von Plattformen abhängig. Zeigen Sie, wie hoch der Anteil der Direktbuchungen perspektivisch werden soll.
Abrechnung, Zahlungsziele & Cash-Cycle
Viele Hotelgründer achten auf die Zimmerauslastung, aber zu wenig auf Zahlungsfluss und Vorfinanzierung. In der Praxis ist entscheidend, wann Geld hereinkommt, wie hoch Plattformgebühren sind und wie schnell hohe Fixkosten gedeckt werden.
Unterschied zwischen Direktbuchung, OTA-Buchung, Firmenkunde und Gruppenbuchung
Zahlungsarten, Anzahlungen und Stornoregeln
Abrechnung von Firmenkunden und Reiseveranstaltern
Plattformprovisionen und deren Einfluss auf den Deckungsbeitrag
Wareneinsatz für Frühstück, Bar oder Gastronomie
Personalkosten, Pacht oder Miete, Energie und laufende Serviceverträge
Monatlicher Liquiditätsplan mit Reserve für schwächere Belegungsphasen
💡 Hinweis: Ein Haus kann buchungsstark wirken und trotzdem in Liquiditätsprobleme geraten, wenn zu viele Umsätze provisionsbelastet oder zeitverzögert eingehen.
Gründerprofil & Organisation
In diesem Kapitel zeigen Sie, dass Ihr Hotel nicht nur konzeptionell, sondern auch organisatorisch tragfähig aufgebaut wird. Gerade in der Hotellerie zählen Führung, Gastgeberkompetenz, Dienstplanung und kaufmännische Steuerung besonders stark.
Fachliche Erfahrung in Hotellerie, Gastronomie, Tourismus oder Betriebsführung
Bisherige Tätigkeiten in Rezeption, Housekeeping, Frühstück, Gastronomie, Revenue Management oder Management
Kaufmännische Kenntnisse: Kalkulation, Einkauf, Controlling und Personalführung
Gewählte Rechtsform und Begründung dafür
Organisationsstruktur: Geschäftsführung, Rezeption, Housekeeping, Frühstück, Technik und externe Buchhaltung
Vertretungsregelung bei Urlaub, Krankheit und saisonalen Spitzen
💡 Hinweis: Ein Hotel ist kein reiner Immobilienbetrieb. Ihr Businessplan muss zeigen, dass auch die operative Führung beherrscht wird.
Markt, Standort & Wettbewerb
Dieses Kapitel entscheidet häufig darüber, ob Ihr Businessplan glaubwürdig wirkt. Ein Hotel kann attraktiv aussehen und trotzdem scheitern, wenn Lage, Nachfrage und Preisniveau nicht zusammenpassen.
Analyse des Standorts: Innenstadt, Bahnhofsnähe, Messe, Tourismusregion oder Autobahnanbindung
Nachfragequellen: Geschäftsreisen, Städtetourismus, Veranstaltungen, Durchreise oder Feriengäste
Wettbewerbsvergleich mit Hotels, Pensionen, Boardinghouses und Ferienwohnungen
Preisniveau im lokalen Markt nach Saison und Wochentag
Bedeutung von Buchungsplattformen, Direktbuchungen und Firmenverträgen
Saisonverläufe, Leerzeiten und besondere Nachfragespitzen
Chancen durch Kooperationen mit Unternehmen, Veranstaltern, Tourismuspartnern oder Kliniken
💡 Hinweis: Beschreiben Sie nicht nur die Konkurrenz, sondern vor allem Ihre Marktlücke. Ein neues Hotel braucht einen nachvollziehbaren Grund, warum Gäste dort buchen sollen.
Projekt- & Ressourcenplanung
Hier zeigen Sie, wie aus Ihrem Konzept ein betriebsfähiges Hotel wird. Besonders wichtig ist, dass Umbau, Ausstattung, Personalaufbau und Betriebsstart logisch zusammenpassen.
Zeitplan von Gründung oder Übernahme bis zur Eröffnung
Umbau, Renovierung, Möblierung und technische Ausstattung
Einrichtung von Rezeption, Zimmern, Frühstücksbereich und Backoffice
Auswahl von Lieferanten für Wäsche, Verbrauchsmaterial, Lebensmittel und Technik
Aufbau von PMS, Kassensystem, Channel Manager und Buchhaltungsprozessen
Rekrutierung und Einarbeitung des Teams
Reserve für die Anlaufphase und schwächere Startmonate
💡 Hinweis: Gerade bei Hotels werden Eröffnungskosten oft unterschätzt. Planen Sie nicht nur bis zum Opening, sondern bis zu einem stabilen Regelbetrieb.
Finanzplan (3–5 Jahre)
Der Finanzplan ist das Kernstück Ihres Vorhabens. Hier muss aus Zimmeranzahl, Auslastung, Durchschnittsrate, Zusatzumsätzen und Fixkosten eine belastbare Rechnung werden.
Umsatzplanung nach Zimmererlösen, Frühstück, Zusatzleistungen und eventueller Gastronomie
Annahmen zu Auslastung, Durchschnittsrate und Saisonverlauf
Personalplanung für Rezeption, Housekeeping, Frühstück, Technik und Leitung
Kostenstruktur mit Pacht oder Miete, Energie, Wäsche, Plattformgebühren, Software und Marketing
Investitionsplan für Einrichtung, Technik, Renovierung und Eröffnung
Rentabilitätsvorschau für drei bis fünf Jahre
Break-even-Analyse auf Basis von Auslastung und Durchschnittsrate
💡 Hinweis: Rechnen Sie konservativ. In Hotels wirken schon kleine Abweichungen bei Belegung, Zimmerpreis oder Personalkosten stark auf das Ergebnis.
88%
unserer Kunden erhalten ihre Finanzierung innerhalb von 2 Monaten
95%
unserer Businesspläne werden von Banken, IHK und Arbeitsagenturen ohne Nachforderungen akzeptiert
100%
Empfehlungsquote auf unserem ProvenExpert-Profil (inkl. Qualitätssiegel-Logik).
SWOT für Hotel
Kurz, ehrlich, handlungsleitend.
Wiederkehrende Umsätze durch laufende Objektverträge
Hoher Kundennutzen durch feste Ansprechpartner
Vergleichsweise überschaubares Startinvestment
Gute Chancen für Zusatzleistungen
Lokale Nähe als Wettbewerbsvorteil
Hohe Abhängigkeit von zuverlässigem Personal
Risiko zu niedriger Pauschalen
Saisonale Belastung durch Winterdienst
Haftungsrisiken bei unklaren Leistungsgrenzen
Starke Abhängigkeit vom Inhaber in der Anfangsphase
Wachsende Nachfrage nach ausgelagerten Objektservices
Steigende Akzeptanz digitaler Dokumentation
Bedarf an kombinierten Servicepaketen
Zusätzliche Erlöse durch Sonderleistungen
Professionalisierung kleiner Eigentümer und Verwaltungen
Fachkräftemangel
Steigende Lohnkosten
Starker Preiswettbewerb
Forderungsausfälle
Rechtliche Probleme bei falscher Leistungsabgrenzung
Förderungen, Zuschüsse
& Finanzierung
Typische Fördermöglichkeiten
Geeignet für Gründer und junge Unternehmen. Finanziert Investitionen und Betriebsmittel bis 200.000 Euro. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank.
Relevant für Gründung und Unternehmensübernahme. Finanziert bis zu 35 Prozent eines Vorhabens, maximal 500.000 Euro. Beantragt wird über Finanzierungspartner.
Sinnvoll für größere Vorhaben oder spätere Wachstumsphasen. Möglich sind höhere Finanzierungsvolumen, etwa für mehrere Fahrzeuge oder stärkeren Personalaufbau.
Fördert betriebswirtschaftliche Beratung. Je nach Fall sind Zuschüsse von 50 bis 80 Prozent der Beratungskosten möglich. Die Antragstellung erfolgt online beim BAFA.
Wichtig für Gründer aus der Arbeitslosigkeit. In der ersten Phase gibt es 6 Monate lang das zuletzt bezogene Arbeitslosengeld plus 300 Euro monatlich. Anschließend kann eine zweite Förderphase folgen.
Interessant für kleinere Vorhaben mit begrenztem Kapitalbedarf. Möglich sind Kredite bis 25.000 Euro über angeschlossene Mikrofinanzpartner.
Hilfreich, wenn das Vorhaben tragfähig ist, aber Sicherheiten fehlen. Bürgschaftsbanken unterstützen die Finanzierung über die Hausbank.
Je nach Bundesland kommen zusätzliche Programme in Betracht, etwa von Landesförderbanken. Diese können Investitionen, Betriebsmittel oder Wachstumsphasen unterstützen.
Digitale Rahmenbedingungen
Digitale Prozesse sind im Hotel kein Zusatz mehr, sondern Teil des Geschäftsmodells. Sie beeinflussen Vertrieb, Preise, Personalbedarf und Gästeerlebnis direkt.
Property Management System (PMS): Ein PMS steuert Reservierungen, Check-in, Check-out, Zimmerstatus, Rechnungen und Gästedaten. Ohne ein stabiles System sind weder Auslastung noch Personal noch Prozesse wirtschaftlich sauber steuerbar.
Channel Manager und Buchungsmaschine: Ein Channel Manager synchronisiert Verfügbarkeiten und Preise auf Plattformen, die Buchungsmaschine stärkt den Direktvertrieb auf der eigenen Website. Das ist wichtig, weil Plattformprovisionen die Marge direkt beeinflussen.
Revenue Management: Ein Hotel sollte Preise nicht statisch festlegen. Saison, Wochentag, Events und Nachfrage beeinflussen den optimalen Zimmerpreis. Im Businessplan sollte klar sein, wie Preissteuerung, Mindestpreise und Auslastungsziele zusammenhängen.
Kassensystem und Warenwirtschaft: Sobald Frühstück, Bar oder Restaurant Teil des Betriebs sind, brauchen Sie saubere Prozesse für Verkauf, Lager und Wareneinsatz. Das verbessert auch die Kalkulation im Alltag.
Buchhaltung und E-Rechnung: Seit dem 1. Januar 2025 ist im B2B-Bereich regelmäßig eine E-Rechnung zu verwenden. Für Hotels mit Corporate-Geschäft ist das besonders relevant. Anbieter wie DataGuard helfen zusätzlich, Datenschutz bei Gästedaten organisatorisch sauber aufzusetzen. BMF FAQ E-Rechnung
Rechtliche & formale
Voraussetzungen (must-have)
Als Hotel gibt es einige wichtige rechtliche Rahmenbedingungen, die Sie von Anfang an berücksichtigen sollten. Diese Punkte sind gut planbar und lassen sich Schritt für Schritt umsetzen.
Gewerbeanmeldung & Baugenehmigung:
Wer ein Hotel eröffnet oder übernimmt, muss die Tätigkeit in der Regel beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Das ist die formale Basis des operativen Starts. Bei Neubauten oder umfangreichen Umbauten ist zusätzlich zu prüfen, ob eine Baugenehmigung oder Nutzungsänderung erforderlich ist.
Meldepflicht & Gaststättenerlaubnis:
Hotels unterliegen den besonderen Meldepflichten nach dem Bundesmeldegesetz. Gäste, die nicht im Inland gemeldet sind, müssen einen besonderen Meldeschein unterschreiben. Wenn im Hotel alkoholische Getränke ausgeschenkt werden, kann zusätzlich eine Gaststättenerlaubnis erforderlich sein, besonders wenn ein erlaubnispflichtiges Gaststättengewerbe betrieben wird.
Lebensmittelhygiene, Datenschutz & E-Rechnung:
Sobald Ihr Hotel Lebensmittel herstellt, behandelt oder in Verkehr bringt, greifen die Anforderungen der Lebensmittelhygiene-Verordnung. Das betrifft Frühstücksbuffet, Küche, Lagerung und Schulung des Personals. Zusätzlich verarbeiten Hotels personenbezogene Daten in großer Zahl bei Buchung, Check-in, Rechnungsstellung und Kommunikation. DSGVO und BDSG müssen deshalb sauber umgesetzt werden, besonders bei digitalen Check-in-Prozessen. Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen im B2B-Bereich zudem E-Rechnungen empfangen können.
Mit diesen klaren Rahmenbedingungen schaffen Sie eine solide Basis für Ihr Hotel. Schritt für Schritt umgesetzt, sind sie kein Hindernis, sondern ein wichtiger Teil Ihres professionellen Auftritts.
Businessplan-Muster & Checkliste
Muster-Businessplan
Hotel
Häufige Fehler & wie
Sie sie vermeiden
Viele Gründer schreiben fast jede handwerkliche Tätigkeit in ihr Angebot. Das wirkt zwar umfassend, kann aber rechtlich riskant sein. 👉 Tipp: Beschränken Sie sich auf klar definierte Leistungen und arbeiten Sie bei Spezialgewerken mit Partnern.
Niedrige Einstiegspreise wirken attraktiv, führen aber schnell zu Verlusten. Besonders Anfahrt, Zusatzfahrten und saisonale Einsätze werden oft unterschätzt. 👉 Tipp: Kalkulieren Sie jedes Objekt mit Zeitaufwand, Fahrtkosten, Material, Reserve und Gewinnaufschlag.
Verspätete Zahlungen, Winterdienst oder krankheitsbedingte Ausfälle können schnell Druck erzeugen. 👉 Tipp: Planen Sie von Anfang an einen finanziellen Puffer ein.
Wer Rechnungen unregelmäßig schreibt, verschlechtert die Liquidität. 👉 Tipp: Legen Sie feste Rechnungsstichtage und klare Zahlungsziele fest.
Leistungen nicht dokumentieren: Ohne Nachweise sind Reklamationen schwer zu klären. 👉 Tipp: Nutzen Sie Checklisten, Fotos und kurze digitale Protokolle.
Zu starke Abhängigkeit von einem Kunden: Ein großer Kunde kann attraktiv sein, macht das Unternehmen aber anfällig. 👉 Tipp: Bauen Sie früh einen ausgewogenen Kundenmix auf.
Recruiting zu spät starten: Viele Gründer suchen erst Personal, wenn die Aufträge schon da sind. 👉 Tipp: Planen Sie Personalgewinnung früh und bauen Sie einen kleinen Reservepool auf.
Digitale Pflichten unterschätzen: E Rechnung, Archivierung und Datenschutz werden häufig zu spät beachtet. 👉 Tipp: Richten Sie Rechnungswesen, Ablage und Datenschutz gleich zu Beginn professionell ein.
Wie Business Plan Deutschland.de
Ihren Businessplan erstelltWir erstellen Ihren Businessplan nicht nur – wir bauen ihn gemeinsam mit Ihnen auf Basis Ihrer Vision, Ihrer Region und Ihrer Ziele. Unser Ansatz ist praxisnah, förderfähig und individuell.
01
Erstgespräch & Zielerklärung
Wir analysieren Ihre Gründungsidee, Standort und Zielgruppe.
02
Positionierung & Leistungsportfolio
Wir formulieren Ihr Angebot verständlich und überzeugend.
03
Finanzplanung & Förderstrategie
Gründungskosten & Investitionen, Umsatzplanung, Gewinn- und Verlustrechnung, Liquiditäts- und Rentabilitätsplanung inkl. Fördermittel-Integration.
04
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Finalisierung & fachkundige Stellungnahme
Auf Wunsch inkl. Dokumente für Banken, Förderstellen und Behörden.
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Häufige Fragen
Brauche ich für ein Hotel wirklich einen Businessplan?
Ja. Spätestens wenn Sie eine Immobilie pachten, kaufen, umbauen oder finanzieren wollen, ist ein Businessplan unverzichtbar. Aber auch ohne Bank hilft er, Auslastung, Zimmerpreise, Personalkosten und Liquidität realistisch zu prüfen. Gerade in der Hotellerie schützt ein sauberer Plan davor, Nachfrage mit echter Rentabilität zu verwechseln.
Ist ein Hotel freiberuflich oder gewerblich?
Ein Hotel wird in der Praxis gewerblich betrieben. Entsprechend stehen Themen wie Gewerbeanmeldung, baurechtliche Nutzung, Meldepflichten, gegebenenfalls Gaststättenerlaubnis und steuerliche Organisation im Vordergrund. Eine freiberufliche Einordnung passt für ein klassisches Hotelkonzept nicht.
Welche Unterlagen wollen Banken oder Förderstellen sehen?
Typisch sind Executive Summary, Gründerprofil, Standort und Wettbewerbsanalyse, Investitionsplan, Umsatz und Rentabilitätsvorschau, Liquiditätsplan und Finanzierungsstruktur. Bei Hotels achten Geldgeber zusätzlich stark auf Lage, Zimmermix, Auslastungslogik, Durchschnittsrate, Vertriebsstruktur, Personalplanung und Modernisierungsbedarf.
Welche Kosten werden im Finanzplan eines Hotels oft vergessen?
Häufig fehlen Reserven für Housekeeping, Wäsche, Energie, Plattformprovisionen, Wartung, Software, Pre Opening Marketing, Erstausstattung, Kleinreparaturen und Anlaufverluste. Ebenfalls oft unterschätzt werden die Zeit bis zu einer stabilen Auslastung sowie die Kosten für Personalaufbau und Schichtabdeckung.
Brauche ich als Hotel eine Gaststättenerlaubnis?
Nicht jedes Hotel automatisch, aber sehr häufig dann, wenn ein erlaubnispflichtiges Gaststättengewerbe mit Alkoholausschank betrieben wird. Das sollte vor dem Start mit der zuständigen Behörde geklärt werden, besonders wenn Bar, Restaurant oder Veranstaltungsbetrieb Teil des Konzepts sind.
REVIEWS & TESTIMONIALS
Was unsere Kunden sagen
über unsere Dienstleistungen
Auszug: Beratungs- und
Businessplan-Projekte
100.000,- €
Investoren-Kapital
GEWONNEN
Investor: Ralf Dümmel
„BusinessplanDeutschland hat uns mit einem professionellen, überzeugenden Businessplan unterstützt, der unsere Vision klar kommuniziert hat. Dank ihrer Expertise haben wir erfolgreich bei „Die Höhle der Löwen“ einen Deal erhalten. Die Zusammenarbeit war entscheidend für unseren Erfolg – absolut empfehlenswert!“
„Als wir uns entschieden haben, unseren Traum von einem innovativen Küchenprodukt in die Tat umzusetzen, wussten wir, dass der Schlüssel zum Erfolg in einem professionellen Businessplan lag. Auf unserer Suche nach einem verlässlichen Partner, der uns nicht nur bei der Erstellung unterstützt, sondern auch unsere Vision versteht, sind wir auf BusinessplanDeutschland gestoßen. Und was soll ich sagen?
Die Entscheidung, mit ihnen zusammenzuarbeiten, war absolut richtig! Bereits von Anfang an beeindruckte uns das Team mit seiner strukturierten und kreativen Herangehensweise. Unsere Idee, mit dem praktischen Topfdeckelhalter namens „topfi“ den Markt zu durchdringen, wurde von ihnen mit größtem Engagement unterstützt.
Die Ausgangslage, die in einem Urlaub bei einem Buffet entstanden war, wurde von den Experten der BPD sofort verstanden und mit professionellem Feingefühl in einen überzeugenden Businessplan integriert.“
„Unser Ziel war es, Investoren von der Einzigartigkeit und dem weltweiten Potenzial unserer Erfindung zu überzeugen und ausreichend Kapital zu erhalten um die Erfindung umzusetzen.“
„BPD hat nicht nur unsere Geschäftsidee professionell präsentiert, sondern uns auch geholfen, unsere Vision von nachhaltigem Kochen und Energieeinsparungen klar zu formulieren. Besonders beeindruckt hat uns, dass sie unsere Werte und unseren Wunsch nach einer kostengünstigen und umweltfreundlichen Lösung so perfekt verstanden und umgesetzt haben. Die Detailgenauigkeit und Weitsicht des Businessplans, der Meilensteine wie die Prototypenentwicklung, Schutzrechte und erste Verkaufszahlen aufgriff, hat uns letztlich den entscheidenden Vorteil verschafft.
Mit dem erstellten Businessplan konnten wir uns bei der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ bewerben – und wurden tatsächlich angenommen! Der Plan war so überzeugend, dass wir den schnellsten Deal in der Geschichte der Show erhalten haben. Ein absoluter Meilenstein für uns und unser Unternehmen!
Ohne die Unterstützung von BusinessplanDeutschland wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Ihr professionelles Team hat uns nicht nur einen Businessplan geliefert – sie haben an unsere Vision geglaubt und uns geholfen, diese Realität werden zu lassen.
Wir sind dankbar und können die Zusammenarbeit nur wärmstens empfehlen. Wer einen Businessplan benötigt, der nicht nur Fakten liefert, sondern auch das Herzstück einer Idee spürbar macht, ist bei BPD bestens aufgehoben!“
Medien über uns
Schnellster Deal in der Geschichte der VOX-Sendung
„Die Höhle der Löwen“ dank BusinessplanDeutschland
BusinessplanDeutschland erstellt Businessplan + Pitchdeck,
Kunde gewinnt Deal mit Höhle der Löwen – Investor Ralf Dümmel. Erschienen am 04.09.2024 in folgenden Medien:
Schnellster Deal in der Geschichte der VOX-Sendung
„Die Höhle der Löwen“ dank BusinessplanDeutschalnd
BusinessplanDeutschland erstellt Businessplan + Pitchdeck, Kunde gewinnt deal mit Höhle der Löwen – Investor Ralf Dümmel. Erschienen am 04.09.2024 in folgenden Medien: