Businessplan für
Kosmetikstudio erstellen
Ein Kosmetikstudio lebt nicht nur von guten Behandlungen, sondern auch von klarer Positionierung, sauber kalkulierten Preisen und stabiler Auslastung. Ein professioneller Businessplan zeigt, ob Ihr Konzept wirtschaftlich tragfähig ist, welche Investitionen wirklich nötig sind und wie Sie Fördermittel oder eine Bankfinanzierung überzeugend beantragen.
Der deutsche Beauty-Markt bleibt attraktiv, verändert sich aber spürbar. Kundinnen und Kunden erwarten sichtbare Ergebnisse, digitale Terminbuchung und ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Hygiene, Dokumentation, Gerätekompetenz und Liquiditätsplanung. Wer ein Kosmetikstudio gründet oder erweitert, braucht deshalb einen Businessplan, der nicht nur die Idee beschreibt, sondern auch Auslastung, Standort, Investitionen und Zahlungsströme nachvollziehbar belegt.
Branchenüberblick
& Trends 2025/2026Für Kosmetikstudios ist die Datenlage nicht in allen Bereichen einheitlich. Die jüngste amtliche Detailveröffentlichung speziell für Kosmetiksalons stammt aus der Destatis Kostenstrukturerhebung 2018. Danach gab es in Deutschland 22.796 Kosmetiksalons, rund 53.632 tätige Personen und einen Jahresumsatz von rund 1,63 Milliarden Euro. Neuere amtliche Registerdaten werden oft nur noch für größere Sammelgruppen veröffentlicht. Für Ihren Businessplan bedeutet das: Bundeszahlen sind eine sinnvolle Orientierung, die eigentliche Entscheidung muss aber auf lokaler Nachfrage, Preisniveau und Wettbewerb basieren.
Quelle: Destatis
Destatis Kostenstrukturerhebung
Auch auf der Nachfrageseite bleibt der Markt relevant. Laut IKW stieg der Inlandsumsatz mit Schönheitspflegemitteln 2024 auf 16,9 Milliarden Euro (+7,0 Prozent). Der E-Commerce erreichte 9 Prozent Marktanteil und wuchs um 17,2 Prozent. Für 2025 erwartet der Verband ein Branchenwachstum von 2,3 Prozent.
Quelle: IKW
IKW Wirtschaftspressekonferenz 2024
Wichtige Trends prägen 2025/2026 und fließen direkt in Ihren Businessplan ein:
Ergebnisorientierte Behandlungen statt beliebiger Angebotsbreite: Kundinnen und Kunden investieren in Pflege und Beauty-Leistungen mit sichtbarem Ergebnis. Priorisieren Sie Kernleistungen mit hoher Marge.
Digitale Buchung wird zum Standard: Online-Terminvergabe reduziert Verwaltungsaufwand und verbessert die Auslastung. Im Plan sollten Softwarekosten, No-Show-Regeln und Prozessstandards berücksichtigt werden.
Online-Sichtbarkeit entscheidet stärker über Neukunden: Google-Unternehmensprofil, Bewertungen, Social Media und eine buchbare Website gehören fest in die Vertriebsplanung.
Gerätegestützte Leistungen brauchen klare Planung: Wer mit Laser, IPL, Ultraschall oder Hochfrequenz arbeiten will, muss NiSV, Fachkundenachweise und Meldepflichten frühzeitig berücksichtigen.
Preisstrategie und Auslastung sind wichtiger als reine Umsatzhoffnung: Ihr Businessplan sollte auf Terminanzahl, Durchschnittsbon, Wiederkehrrate und Deckungsbeitrag pro Behandlung aufbauen.
Kapitel für Kapitel
Executive Summary
Die Executive Summary steht am Anfang, wird aber am besten am Ende geschrieben. Auf ein bis zwei Seiten verdichten Sie Ihr Vorhaben so, dass eine dritte Person sofort versteht, worin Ihr Konzept besteht, für wen es gedacht ist und wie wirtschaftlich es geplant ist.
Kurzbeschreibung des Studios, der Lage, der Positionierung und der Kernzielgruppe
Wichtigste Leistungen mit den höchsten Umsatz- oder Margenbeiträgen
Geplante Investitionssumme für Einrichtung, Geräte, Erstausstattung und Marketing
Umsatz-, Kosten- und Ergebnisvorschau für die ersten Jahre
Kapitalbedarf, Eigenmittel und gewünschte Finanzierung
Klare Begründung, warum gerade dieses Studio im lokalen Markt bestehen kann
💡 Hinweis: Beschreiben Sie nicht nur, was Sie anbieten, sondern auch, warum Kundinnen und Kunden genau bei Ihnen buchen sollen.
Konzept, Angebot & Prozesse
Hier wird aus der Idee ein belastbares Geschäftsmodell. Ein gutes Kosmetikstudio verkauft nicht einfach Behandlungen, sondern eine strukturierte Leistungskette vom Erstkontakt über die Beratung bis zum Nachkauf.
Geplantes Leistungsportfolio: Gesichtsbehandlungen, apparative Kosmetik, Brow- und Lash-Services, Handpflege oder Produktverkauf
Abgrenzung zwischen Kernleistungen, Zusatzleistungen und saisonalen Angeboten
Behandlungsablauf vom Erstgespräch über die Anamnese bis zur Nachpflege
Dokumentation von Hautzustand, Einwilligungen, Fotos und Produktempfehlungen
Hygiene-, Reinigungs- und Desinfektionsprozesse
Umgang mit Terminabsagen, Verspätungen und No-Shows
Cross-Selling von Heimpflegeprodukten oder Kurpaketen
💡 Hinweis: Eine zu breite Angebotsliste wirkt oft unprofessionell. Besser ist ein fokussiertes Portfolio mit klaren Behandlungspaketen und nachvollziehbaren Preisen.
Marketing, Vertrieb & Recruiting
Ein Kosmetikstudio wächst über Wiederbuchung, Empfehlungen und lokale Sichtbarkeit. Deshalb muss Ihr Businessplan beschreiben, wie Kundinnen gewonnen, gebunden und organisatorisch sauber betreut werden.
Google-Unternehmensprofil, Website und buchbare Terminseite
Social-Media-Strategie mit Vorher-Nachher-Logik, Expertencontent und lokalen Reels
Bewertungsmanagement auf Google und Buchungsplattformen
Angebote zur Erstkundenaktivierung: Kennenlernbehandlungen oder Starterpakete
Maßnahmen zur Kundenbindung: Folgeintervalle, Erinnerungen, Serien und Gutscheine
Vertrieb von Pflegeprodukten als Zusatzumsatz
Recruiting-Strategie für Fachkräfte, Teilzeitkräfte oder Minijobs bei wachsender Auslastung
💡 Hinweis: Beschreiben Sie nicht nur Kanäle, sondern auch Kennzahlen wie Kosten pro Neukunde, Terminquote, Wiederbuchungsquote und Auslastungsziel.
Abrechnung, Zahlungsziele & Cash-Cycle
Viele Studios achten auf den Umsatz, aber zu wenig auf den Zahlungsfluss. In der Praxis ist entscheidend, wie schnell Geld eingeht, wie viel Material gebunden ist und wie stark Ausfälle durch Absagen oder Leerzeiten wirken.
Zahlungsarten: Barzahlung, Kartenzahlung, Sofortzahlung, Gutscheine oder Anzahlungen
Stornoregeln und Deposits für längere oder stark nachgefragte Behandlungen
Lagerhaltung und Bestellrhythmus für Kabinen- und Verkaufsware
Umgang mit Umsatzsteuer und gegebenenfalls Kleinunternehmerregelung
Monatliche Liquiditätsplanung mit Miete, Löhnen, Wareneinsatz und Darlehensraten
Zielwerte für Forderungslaufzeit, Lagerreichweite und Mindestliquidität
💡 Hinweis: Je digitaler Ihre Bezahl- und Buchungsprozesse sind, desto besser lassen sich No-Shows, spontane Leerzeiten und unklare Kassenstände vermeiden.
Gründerprofil & Organisation
In diesem Kapitel zeigen Sie, dass das Studio nicht nur fachlich, sondern auch organisatorisch tragfähig aufgebaut wird. Gerade bei personenbezogenen Dienstleistungen zählt die Gründerperson stark, weil Vertrauen, Beratungsqualität und Wiederkehrrate direkt davon abhängen.
Berufliche Qualifikationen, Zertifikate und Weiterbildungen im Beauty-Bereich
Bisherige Erfahrung in Kosmetik, Verkauf, Kundenberatung oder Studioorganisation
Gewählte Rechtsform und Begründung dafür
Rollen im Unternehmen: Inhaberin oder Inhaber, Mitarbeitende, freie Kräfte, externe Partner
Zuständigkeiten für Einkauf, Buchhaltung, Marketing und Hygiene
Vertretungsregelung bei Urlaub, Krankheit oder wachsender Auslastung
💡 Hinweis: Wenn Sie zunächst allein starten, beschreiben Sie trotzdem, wann der erste personelle Ausbau vorgesehen ist.
Markt, Standort & Wettbewerb
Dieses Kapitel entscheidet oft darüber, ob der Businessplan glaubwürdig wirkt. Ein Studio kann fachlich gut sein und trotzdem am falschen Standort, im falschen Preissegment oder ohne klare Zielgruppe scheitern.
Einzugsgebiet mit Kaufkraft, Altersstruktur und Kundenprofil
Analyse des Standorts: Laufkundschaft, Sichtbarkeit, Parkplätze, ÖPNV und Barrierefreiheit
Wettbewerb vor Ort: klassische Studios, Friseur-Kosmetik-Kombinationen, Medical-Beauty-Anbieter oder mobile Anbieter
Preisvergleich für relevante Kernbehandlungen in der Region
Bewertung digitaler Konkurrenz: Google-Präsenz, Bewertungen, Buchbarkeit und Social Media
Geplante Positionierung: premium, spezialisiert, natürlich, technologieorientiert oder zeitsparend
Chancen durch Kooperationen mit Friseuren, Fitnessstudios, Ärzten oder Hotels
💡 Hinweis: Drei bis acht konkret analysierte Anbieter aus Ihrem Umkreis wirken überzeugender als allgemeine Aussagen über den Markt.
Projekt- & Ressourcenplanung
Hier zeigen Sie, wie aus dem Konzept ein real betriebsfähiges Studio wird. Für Finanzierer ist wichtig, dass Investitionen, Fristen und Betriebsstart realistisch geplant sind.
Zeitplan von Gründung, Gewerbeanmeldung und Mietvertragsbeginn bis zur Eröffnung
Umbau, Einrichtung, Kabinenplanung und Möblierung
Beschaffung von Geräten, Liegen, Lampen, Arbeitsmaterialien und Kassensystem
Auswahl von Lieferanten für Kabinenware, Verkaufsprodukte und Verbrauchsmaterialien
Aufbau von Website, Terminsoftware, Zahlungsabwicklung und Datenschutzunterlagen
Schulungen, Fachkundenachweise und gegebenenfalls NiSV-bezogene Maßnahmen
Liquiditätsreserve für die Anlaufmonate mit noch geringer Auslastung
💡 Hinweis: Planen Sie nicht nur bis zur Eröffnung, sondern mindestens sechs Monate darüber hinaus.
Finanzplan (3–5 Jahre)
Der Finanzplan ist der Prüfstein Ihres Vorhabens. Hier muss aus Annahmen eine logische Rechenstruktur werden, die Auslastung, Preisniveau, Kosten und Investitionen realistisch zusammenführt.
Umsatzplanung auf Basis von Behandlungstagen, Kabinenauslastung und Durchschnittsbon
Getrennte Erlösblöcke für Dienstleistungen, Produktverkäufe, Gutscheine und Abopakete
Kostenstruktur mit Miete, Lohn, Sozialabgaben, Wareneinsatz, Software, Marketing und Leasing
Investitionsplan für Einrichtung, Geräte, Umbau, Eröffnung und Anlaufkosten
Rentabilitätsvorschau mit Gewinnentwicklung über drei bis fünf Jahre
Liquiditätsplan auf Monatsbasis, mindestens für das erste Jahr
Break-even-Analyse: Ab welcher Termin- und Umsatzhöhe deckt das Studio alle Fixkosten
💡 Hinweis: Banken prüfen besonders kritisch, ob Ihre Auslastung zur Anzahl der Kabinen, Öffnungszeiten und personellen Kapazität passt. Rechnen Sie lieber konservativ.
88%
unserer Kunden erhalten ihre Finanzierung innerhalb von 2 Monaten
95%
unserer Businesspläne werden von Banken, IHK und Arbeitsagenturen ohne Nachforderungen akzeptiert
100%
Empfehlungsquote auf unserem ProvenExpert-Profil (inkl. Qualitätssiegel-Logik).
SWOT für Kosmetikstudio
Kurz, ehrlich, handlungsleitend.
Wiederkehrende Umsätze durch laufende Objektverträge
Hoher Kundennutzen durch feste Ansprechpartner
Vergleichsweise überschaubares Startinvestment
Gute Chancen für Zusatzleistungen
Lokale Nähe als Wettbewerbsvorteil
Hohe Abhängigkeit von zuverlässigem Personal
Risiko zu niedriger Pauschalen
Saisonale Belastung durch Winterdienst
Haftungsrisiken bei unklaren Leistungsgrenzen
Starke Abhängigkeit vom Inhaber in der Anfangsphase
Wachsende Nachfrage nach ausgelagerten Objektservices
Steigende Akzeptanz digitaler Dokumentation
Bedarf an kombinierten Servicepaketen
Zusätzliche Erlöse durch Sonderleistungen
Professionalisierung kleiner Eigentümer und Verwaltungen
Fachkräftemangel
Steigende Lohnkosten
Starker Preiswettbewerb
Forderungsausfälle
Rechtliche Probleme bei falscher Leistungsabgrenzung
Förderungen, Zuschüsse
& Finanzierung
Typische Fördermöglichkeiten
Geeignet für Gründer und junge Unternehmen. Finanziert Investitionen und Betriebsmittel bis 200.000 Euro. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank.
Relevant für Gründung und Unternehmensübernahme. Finanziert bis zu 35 Prozent eines Vorhabens, maximal 500.000 Euro. Beantragt wird über Finanzierungspartner.
Sinnvoll für größere Vorhaben oder spätere Wachstumsphasen. Möglich sind höhere Finanzierungsvolumen, etwa für mehrere Fahrzeuge oder stärkeren Personalaufbau.
Fördert betriebswirtschaftliche Beratung. Je nach Fall sind Zuschüsse von 50 bis 80 Prozent der Beratungskosten möglich. Die Antragstellung erfolgt online beim BAFA.
Wichtig für Gründer aus der Arbeitslosigkeit. In der ersten Phase gibt es 6 Monate lang das zuletzt bezogene Arbeitslosengeld plus 300 Euro monatlich. Anschließend kann eine zweite Förderphase folgen.
Interessant für kleinere Vorhaben mit begrenztem Kapitalbedarf. Möglich sind Kredite bis 25.000 Euro über angeschlossene Mikrofinanzpartner.
Hilfreich, wenn das Vorhaben tragfähig ist, aber Sicherheiten fehlen. Bürgschaftsbanken unterstützen die Finanzierung über die Hausbank.
Je nach Bundesland kommen zusätzliche Programme in Betracht, etwa von Landesförderbanken. Diese können Investitionen, Betriebsmittel oder Wachstumsphasen unterstützen.
Digitale Rahmenbedingungen
Digitale Prozesse sind im Kosmetikstudio kein Zusatz mehr, sondern ein fester Teil des Geschäftsmodells. Sie beeinflussen Auslastung, Kundenerlebnis, Zahlungssicherheit und Steuerbarkeit.
Terminbuchungs- und Studio-Software: Moderne Buchungssysteme ermöglichen Online-Termine, automatische Bestätigungen und bessere Kalendersteuerung. Das reduziert Verwaltungsaufwand und verbessert die Auslastung direkt. Mehr dazu bei SumUp
Digitale Zahlungsabwicklung und No-Show-Management: Kartenzahlung, Anzahlungen und hinterlegte Zahlungsdaten helfen, Einnahmen schneller zu sichern. Eine digitale Deposit-Logik begrenzt Ausfälle durch kurzfristige Absagen. Mehr dazu bei Treatwell
Buchhaltung und DATEV-Anbindung: Digitale Buchführung vereinfacht Belegerfassung und Zusammenarbeit mit dem Steuerberater. Das verbessert Liquiditätssteuerung und Rentabilitätskontrolle. DATEV Buchführungssoftware
Digitale Kundenakte, Einwilligungen und Dokumentation: Anamnesedaten, Hautinformationen, Produktverläufe oder Vorher-Nachher-Fotos müssen nicht nur praktisch nutzbar, sondern auch datenschutzkonform erhoben und gespeichert werden. Infos beim BFDI
Online-Präsenz und Bewertungsmanagement: Sichtbarkeit bei Google, gute Bewertungen, klare Preisstruktur und direkte Buchbarkeit gehören in jede digitale Grundausstattung. Anbieter wie DataGuard helfen dabei, Datenschutz organisatorisch sauber aufzusetzen.
Rechtliche & formale
Voraussetzungen (must-have)
Als Kosmetikstudio gibt es einige wichtige rechtliche Rahmenbedingungen, die Sie von Anfang an berücksichtigen sollten. Diese Punkte sind gut planbar und lassen sich Schritt für Schritt umsetzen.
Gewerbeanmeldung:
Wer ein Kosmetikstudio eröffnet, muss die Tätigkeit in der Regel beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Die Anmeldung sollte mit Beginn der Tätigkeit erfolgen und ist eine formale Grundvoraussetzung für den legalen Start.
Handwerksrecht & Kammerzuordnung:
Der Beruf Kosmetiker ist in der Handwerksordnung in Anlage B1 als zulassungsfreies Handwerk aufgeführt. Das bedeutet: Für die Selbstständigkeit ist in der Regel kein Meistertitel erforderlich. Die handwerksrechtliche Einordnung bleibt aber für Kammerfragen und die Betriebsführung relevant.
NiSV bei apparativen Behandlungen:
Sobald Sie kosmetische Anwendungen mit Laser, intensiver Lichtquelle, Ultraschall, Hochfrequenz oder elektrischer Stimulation anbieten wollen, greifen zusätzliche Regeln der NiSV. Dazu gehören Fachkundenachweise, Meldepflichten und klare Grenzen, welche Anwendungen nur Ärzten vorbehalten sind. Meldungen müssen spätestens zwei Wochen vor Inbetriebnahme.
Mit diesen klaren Rahmenbedingungen schaffen Sie eine solide Basis für Ihr Kosmetikstudio. Schritt für Schritt umgesetzt, sind sie kein Hindernis, sondern ein wichtiger Teil Ihres professionellen Auftritts.
Businessplan-Muster & Checkliste
Muster-Businessplan
Kosmetikstudio
Häufige Fehler & wie
Sie sie vermeiden
Viele Gründer schreiben fast jede handwerkliche Tätigkeit in ihr Angebot. Das wirkt zwar umfassend, kann aber rechtlich riskant sein. 👉 Tipp: Beschränken Sie sich auf klar definierte Leistungen und arbeiten Sie bei Spezialgewerken mit Partnern.
Niedrige Einstiegspreise wirken attraktiv, führen aber schnell zu Verlusten. Besonders Anfahrt, Zusatzfahrten und saisonale Einsätze werden oft unterschätzt. 👉 Tipp: Kalkulieren Sie jedes Objekt mit Zeitaufwand, Fahrtkosten, Material, Reserve und Gewinnaufschlag.
Verspätete Zahlungen, Winterdienst oder krankheitsbedingte Ausfälle können schnell Druck erzeugen. 👉 Tipp: Planen Sie von Anfang an einen finanziellen Puffer ein.
Wer Rechnungen unregelmäßig schreibt, verschlechtert die Liquidität. 👉 Tipp: Legen Sie feste Rechnungsstichtage und klare Zahlungsziele fest.
Leistungen nicht dokumentieren: Ohne Nachweise sind Reklamationen schwer zu klären. 👉 Tipp: Nutzen Sie Checklisten, Fotos und kurze digitale Protokolle.
Zu starke Abhängigkeit von einem Kunden: Ein großer Kunde kann attraktiv sein, macht das Unternehmen aber anfällig. 👉 Tipp: Bauen Sie früh einen ausgewogenen Kundenmix auf.
Recruiting zu spät starten: Viele Gründer suchen erst Personal, wenn die Aufträge schon da sind. 👉 Tipp: Planen Sie Personalgewinnung früh und bauen Sie einen kleinen Reservepool auf.
Digitale Pflichten unterschätzen: E Rechnung, Archivierung und Datenschutz werden häufig zu spät beachtet. 👉 Tipp: Richten Sie Rechnungswesen, Ablage und Datenschutz gleich zu Beginn professionell ein.
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Häufige Fragen
Brauche ich für ein Kosmetikstudio wirklich einen Businessplan?
Ja, spätestens dann, wenn Sie Fördermittel, einen Kredit, einen Mietvertrag mit Investitionszusage oder eine größere Studioeröffnung planen. Aber auch ohne Bank ist ein Businessplan sinnvoll, weil er Ihr Preisniveau, Ihre Auslastungsannahmen, Ihre Investitionen und Ihre Liquiditätsreserve prüfbar macht. Gerade bei personenbezogenen Dienstleistungen schützt ein sauberer Plan davor, Umsatz mit Gewinn zu verwechseln.
Ist ein Kosmetikstudio freiberuflich oder gewerblich?
In der Praxis wird ein klassisches Kosmetikstudio in der Regel gewerblich geführt. Für den Start ist deshalb meist eine Gewerbeanmeldung erforderlich. Zusätzlich ist der Beruf handwerksrechtlich als zulassungsfreies Handwerk in Anlage B1 eingeordnet. Diese Einordnung ist wichtig, weil sie Einfluss auf Anmeldung, Kammerbezug und Förderlogik hat.
Welche Unterlagen wollen Banken oder die KfW sehen?
Üblich sind Executive Summary, Gründerprofil, Standort und Wettbewerbsanalyse, Investitionsplan, Umsatz und Rentabilitätsvorschau, Liquiditätsplan und eine klare Finanzierungsstruktur. Bei Kosmetikstudios schauen Kreditgeber zusätzlich auf die Preisliste, die Auslastungslogik, Produktumsätze, die Hygieneorganisation und bei apparativen Leistungen auch auf die rechtliche Zulässigkeit und Qualifikation.
Welche Kosten werden im Finanzplan eines Kosmetikstudios oft vergessen?
Typische Lücken sind Anlaufmarketing, Warenreserve, Software, Gebühren für Zahlungsanbieter, Leasing oder Wartung von Geräten, Verpackung und Verbrauchsmaterial, Versicherungen, Steuerberatung, Weiterbildung und Liquiditätspuffer. Ebenfalls oft unterschätzt werden Leerzeiten, Vorbereitungszeiten und Preisnachlässe, die die reale Marge pro Termin deutlich senken können.
Welche Förderungen passen besonders gut für Gründerinnen und Gründer eines Kosmetikstudios?
Für kleinere bis mittlere Vorhaben sind häufig das KfW StartGeld, der Gründungszuschuss, die BAFA Beratungsförderung, Mikromezzanin und gegebenenfalls Bürgschaften sinnvoll. Welche Kombination passt, hängt vor allem von Eigenkapital, Investitionshöhe, persönlicher Ausgangslage und Sicherheiten ab. Ein guter Businessplan erhöht dabei nicht nur die Förderchance, sondern meist auch die Verhandlungssicherheit mit Bank und Vermieter.
REVIEWS & TESTIMONIALS
Was unsere Kunden sagen
über unsere Dienstleistungen
Auszug: Beratungs- und
Businessplan-Projekte
100.000,- €
Investoren-Kapital
GEWONNEN
Investor: Ralf Dümmel
„BusinessplanDeutschland hat uns mit einem professionellen, überzeugenden Businessplan unterstützt, der unsere Vision klar kommuniziert hat. Dank ihrer Expertise haben wir erfolgreich bei „Die Höhle der Löwen“ einen Deal erhalten. Die Zusammenarbeit war entscheidend für unseren Erfolg – absolut empfehlenswert!“
„Als wir uns entschieden haben, unseren Traum von einem innovativen Küchenprodukt in die Tat umzusetzen, wussten wir, dass der Schlüssel zum Erfolg in einem professionellen Businessplan lag. Auf unserer Suche nach einem verlässlichen Partner, der uns nicht nur bei der Erstellung unterstützt, sondern auch unsere Vision versteht, sind wir auf BusinessplanDeutschland gestoßen. Und was soll ich sagen?
Die Entscheidung, mit ihnen zusammenzuarbeiten, war absolut richtig! Bereits von Anfang an beeindruckte uns das Team mit seiner strukturierten und kreativen Herangehensweise. Unsere Idee, mit dem praktischen Topfdeckelhalter namens „topfi“ den Markt zu durchdringen, wurde von ihnen mit größtem Engagement unterstützt.
Die Ausgangslage, die in einem Urlaub bei einem Buffet entstanden war, wurde von den Experten der BPD sofort verstanden und mit professionellem Feingefühl in einen überzeugenden Businessplan integriert.“
„Unser Ziel war es, Investoren von der Einzigartigkeit und dem weltweiten Potenzial unserer Erfindung zu überzeugen und ausreichend Kapital zu erhalten um die Erfindung umzusetzen.“
„BPD hat nicht nur unsere Geschäftsidee professionell präsentiert, sondern uns auch geholfen, unsere Vision von nachhaltigem Kochen und Energieeinsparungen klar zu formulieren. Besonders beeindruckt hat uns, dass sie unsere Werte und unseren Wunsch nach einer kostengünstigen und umweltfreundlichen Lösung so perfekt verstanden und umgesetzt haben. Die Detailgenauigkeit und Weitsicht des Businessplans, der Meilensteine wie die Prototypenentwicklung, Schutzrechte und erste Verkaufszahlen aufgriff, hat uns letztlich den entscheidenden Vorteil verschafft.
Mit dem erstellten Businessplan konnten wir uns bei der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ bewerben – und wurden tatsächlich angenommen! Der Plan war so überzeugend, dass wir den schnellsten Deal in der Geschichte der Show erhalten haben. Ein absoluter Meilenstein für uns und unser Unternehmen!
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Wir sind dankbar und können die Zusammenarbeit nur wärmstens empfehlen. Wer einen Businessplan benötigt, der nicht nur Fakten liefert, sondern auch das Herzstück einer Idee spürbar macht, ist bei BPD bestens aufgehoben!“
Medien über uns
Schnellster Deal in der Geschichte der VOX-Sendung
„Die Höhle der Löwen“ dank BusinessplanDeutschland
BusinessplanDeutschland erstellt Businessplan + Pitchdeck,
Kunde gewinnt Deal mit Höhle der Löwen – Investor Ralf Dümmel. Erschienen am 04.09.2024 in folgenden Medien:
Schnellster Deal in der Geschichte der VOX-Sendung
„Die Höhle der Löwen“ dank BusinessplanDeutschalnd
BusinessplanDeutschland erstellt Businessplan + Pitchdeck, Kunde gewinnt deal mit Höhle der Löwen – Investor Ralf Dümmel. Erschienen am 04.09.2024 in folgenden Medien: